#12von12 im November

#12von12 im November

Mit einem Tag Verspätung kommt heute das November-12von12: 12 Bilder, am 12. eines Monats! Begleitet mich durch meinen Tag!

Die Übersicht über alle #12von12 gibts wie immer ab nachmittags bei Draußen nur Kännchen!

Los geht's bei den #Wissenschaftstagen! #3von12 #12von12 #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday #wasser

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Ja! Das ist ein Hauch von #Sonne! #6von12 #12von12 #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday

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#12von12 and done….! #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday #instafood

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Wie war euer Tag? Und wir sehen uns im Dezember!

 

 

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Das Ludwigfestival im Kunstareal – „Werke ausgezeichneter Schönheit will ich erwerben!“

Das Ludwigfestival im Kunstareal – „Werke ausgezeichneter Schönheit will ich erwerben!“

…so ein Zitat des bayrischen Königs Ludwig I. (1786-1868) und im Jahr 1816 erreichten die ersten dieser Erwerbungen München, eine Reihe altägyptischer Statuen, die Ludwig für die Ausstellung antiker Kunst in der neu zu bauenden Glyptothek vorgesehen hatte.

Diese Erwerbungen jähren sich 2016 zum 200. Male und so haben wir dieses Jahr zum „Jahr der Sammlungsgeschichte“ erklärt. Führungen und Vorträge widmen sich dem Thema, eine Publikation und eine Präsentation im Museum sind in Vorbereitung. Da Ludwigs Erwerbungen sich aber nicht nur in unserem Haus, sondern auch in zahlreichen anderen Museen Münchens zu finden sind, und er auch mit vielen Bauwerken in der Stadt seine Spuren hinterlassen hat, entstand die Idee zu einem „Ludwig-Festival“: ein Tag, der sich der Vielfalt von Ludwigs Wirken widmen sollte. Neben uns konnten wir die Abtei St. Bonifaz, Alte und Neue Pinakothek, KUNST-TOUR Christoph Engels, Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke und die Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek sowie das Museumspädagogische Zentrum MPZ dafür begeistern.

Um das Festival auch medial zu bewerben – und weil wir es längst schon einmal vorhatten – gab es am 22. Oktober als Auftakt ein Social-Media-Event unter dem Hashtag #ludwigfestival. 15 Blogger, Twitterer, Instagrammer oder „ganz normale“ Teilnehmer hatten sich angemeldet, zusammen mit Markus Wagner vom MPZ einen Rundgang über den Königsplatz zu unternehmen und sich die Pläne und Konzeption Ludwigs I. erklären zu lassen.

Nachlesen kann man das Event in Gänze in den verschiedenen Plattformen, hier soll an dieser Stelle nur eine (kleine) Zusammenfassung und ein persönlicher Rückblick erfolgen. Vielleicht kann ich ja auch alles unterbringen, was ich vorbereitet und dann im Eifer des Gefechts nicht untergebracht habe, denn es ist nicht ganz so einfach, zuzuhören, zu  folgen, gleichzeitig zu twittern, Fotos zu machen, ein paar Instagram Bilder hochzuladen, die entsprechenden Hashtags nicht zu vergessen und dabei natürlich noch ein Auge auf den Stadtverkehr und seine Mitmenschen zu haben. Aber, wir sind ja multifunktional!

Nachdem es am Vortag noch windig, kalt und regnerisch war, zeigte sich der Herbst zum Event von seiner schönen Seite: ein strahlenblauer Himmel lachte auf den Königsplatz hinunter.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon mitten hinein. Ludwig I. war bayrischer König von 1825 bis 1848, mit den Planungen des Königsplatzes, seiner Museen und den ersten Erwerbungen begann er allerdings bereits als Kronprinz! Das Konzept des Königsplatzes  stammt von Karl von Fischer und Leo von Klenze, der Platz sollte die Säulen des neuen Bayern abbilden: das Königtum mit den Propaläen, die Kunst mit der Glyptothek, die Technik mit dem heute von der Antikensammlung genutzten Gebäude, dem Militär mit einer allerdings nie gebauten Akademie und der Religion mit der Kirche St. Bonifaz.

Die Propyläen

Die Propyläen“Ich werde nicht ruhen, bis München aussieht wie Athen.”

Dies war einer der Leitsprüche Ludwigs und so hat er sich auch die griechische Architektur für dieses Tor zum Vorbild genommen. Früher führte der Verkehr noch direkt hindurch, inzwischen kann man nur noch zu Fuß hinein. Das Tor war ursprünglich die Grenze der Maxvorstadt!

Im Inneren kann man seine Griechischkenntnisse aufbessern – die Namen verschiedener Förderer sind dort genannt.

Auf den Friesen der Außenseite wird der griechische Freiheitskampf und die Staatsidee des neuen Griechenland gezeigt, der Sohn Ludwigs, Otto, thront als griechischer König in der Mitte. Und schon gewußt? Die blau-weiße Farbe der griechischen Fahne orientiert sich an der Farbe der bayrischen Flagge!

Die Glyptothek

Die erste altäygptische Erwerbung Ludwigs war Ende 1815 die Statue des Gottes Horus, die den Besucher auch heute noch im Ägyptischen Museum als erstes Objekt begrüßt! Damals lief sie allerdings noch unter der Bezeichnung „Barberinischer Osiris“.

Die Glyptothek spiegelt die Begeisterung Ludwigs für die Antike wieder. „Wir müssen auch zu München haben, was zu Rom museo heißt!“, so Ludwig. Dieses Museum war eines der ersten Spartenmuseen und widmete sich der antiken Kunst – beginnend mit der altägyptischen, so wie es auch Johann Joachim Winckelmann in seiner Kunstgeschichte tat! Und da Ludwigs Interesse vor allem in der Rundplastik lag, ist dies bis heute der Sammelschwerpunkt des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst!

Wenn man heute die Glyptothek betritt, so ist der erste Saal links der ursprüngliche Ägyptische Saal. Sein Aussehen hat man nur noch auf alten Fotos und Zeichnungen. Die Glyptothek wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, alle ägyptischen Objekte 1970 zu einem eigenen Museum zusammengefasst.

Und schon gewusst?

Die Antikensammlung

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Der Glyptothek gegenüber findet sich heute die Antikensammlung. Dem Bildprogramm im Giebel kann man allerdings entnehmen, daß sie ursprünglich als Ausstellungshalle für technische Innovationen gedacht war! Ludwig hatte einen starken Modernisierungswillen und widmete sich dem Ausbau der Eisenbahn und verschiedenen Kanalbauten.

Bald schon jedoch war das Gebäude zu klein, deswegen baute man im Bereich des heutigen Alten Botanischen Gartens den Glaspalast, der aber 1931 durch einen Brand komplett zerstört wurde. Heute steht dort das Park-Cafe!

Oft vergessen gehört zu den Gebäuden des Königsplatzes noch eines, das sich hinter der Antikensammlung befindet!

 

 

 

 

St. Bonifaz

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Kirche und Abtei St. Bonifaz sind von Ludwig gegründet worden – aus ureigenem Interesse. Ludwigs Ehefrau Therese war nämlcih protestantisch und die anderen Kirchen weigerten sich, ihn, der katholisch war, und seine Frau gemeinsam beizusetzen. Er ließ St. Bonifaz unter der Voraussetzung bauen, daß sie hier gemeinsam liegen könnten, aber als es soweit war, weigerte man sich doch. Es wurde als Kompromiss dann ein Gang von außen gegraben und Therese unter dem geweihten Boden beigesetzt.

Erst viel später wurde sie umgelagert und liegt nun heute doch neben ihrem Ehemann.

Auch St. Bonifaz wurde im Krieg stark zerstört. Im Inneren erinnert nicht mehr viel an das ursprüngliche Aussehen.

Schon gewußt? St. Bonifaz ist das Stammhaus des Klosters Andechs!

 

 

„Das schönste zu erwerben ist mein Wille!“

DasWetter war uns zwar gewogen, aber dauerhaftes Tippen macht die Finger doch kalt und so ging es nach der gut 90minütigen Führung noch ins Ägyptische Museum, wo sich alle Teilnehmer noch mit Keksen, Tee und Kaffee aufwärmten und stärkten.

Und nachdem wir so viel über die Gebäude des Königsplatzes und die ursprüngliche Aufstellung der altägyptischen Objekte gehört hatten, schloß sich noch ganz spontan eine Führung im Ägyptischen Museum an, wo wir die Erwerbungen Ludwigs dann noch einmal direkt in Augenschein nehmen konnten.

 

Ludwig ließ sich gerne als Förderer der Künste darstellen. Dies Bild findet sich heute in der Neuen Pinakothek:

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Links im Hintergrund finden sich versteckt auch ein altägyptisches Objekt. Es handelt sich um eine (freie künstlerische) Darstellung der Familienstatue des Sibe und seiner Frau, heute im Raum „Kunst und Form“ im Ägyptischen Museum zu sehen.

Ich hätte noch viel mehr schreiben können, vielleicht gibt es ja noch einen Beitrag „Ludwigfestival Teil 2“ 😉

An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich bei allen Beteiligten, Teilnehmern und Interessenten des #ludwigfestival-Events bedanken. Ich bin gespannt, was noch an Fotobeiträgen und Blogeinträgen in den nächsten Tagen folgt.

Wenn Du, lieber Leser, jetzt spontan Lust auf noch mehr Ludwig hast – das eigentliche Ludwigfestival mit vielen Veranstaltungen im Kunstareal München ist gerade um 11 Uhr am heutigen 23. Oktober gestartet und läuft noch den ganzen Tag, auch das Wetter lädt zu einem herbstlichen Rundgang ein. Das vollständige Programm gibt es auf der Seite des Ägyptischen Museums.

 

 

Frust, Ideen, Kreativität – Pfingstferienaktion im Museum

Frust, Ideen, Kreativität – Pfingstferienaktion im Museum

Manchmal kommt alles anders, als man es plant oder sich vorstellt, doch diesmal war es schon besonders heftig und ich (fast) ratlos.

Seit immerhin schon 1982 bieten wir vom Ägyptischen Museum in den Ferien Aktionen für Kinder an. Zunächst beschränkte sich das auf die große, vierwöchige Sommerferienaktion, seit 2008 haben wir das ganze aber auch auf die Oster-, Pfingst- und Herbstferien ausgeweitet, in diesem Jahr auch auf die Faschingsferien. Mal bieten wir nur eintägige Kurse an, mal auch etwas über mehrere Tage, traditionell an Ostern und Pfingsten. Von den Besucherzahlen früherer Tage, wo wir mit unserem Angebot allein auf weiter Flur standen, können wir heute nur träumen. Damals hatten wir manchmal bis zu 50 Kinder am Tag! Mit dem immer vielfältiger werdenden Angebot der Kinder-Freizeit-Gestaltung hat sich das geändert. Natürlich ebenso dadurch, daß wir jetzt zusätzlich auch in den anderen Ferien präsent sind und sich nicht alles auf den Sommer konzentriert. Früher waren unsere Angebote ganz frei, man konnte ohne Anmeldung einfach so kommen – etwas, das man heute nicht mehr machen kann, denn dann sitzen wir – erfahrungsgemäß – alleine da. Man muß sich inzwischen also anmelden, wenn man an unseren Angeboten teil nehmen will – doch auch das ist noch keine Garantie, daß die angemeldeten Kinder dann auch wirklich kommen, wie wir bei unserer letzten Aktion feststellen mussten.

Die diesjährige Pfingstferienaktion in der ersten Ferienwoche stand unter dem Motto „Ramses – Sonne Ägyptens“. Wie auch schon in früheren Jahren wollten wir einmal wieder ein Theaterstück einüben. Damit wir für die Aufführung auch entsprechendes Publikum hatten, war als letzter Tag, als Premiere, der Internationale Museumstag angesetzt. Soweit, so gut. 14 Kinder hatten sich angemeldet, damit hätte man arbeiten können. Am ersten Tag erschienen….3 Kinder. Eine davon gleich mit der Mitteilung, daß sie zur Aufführung aber nicht da ist. Etwas später kamen noch zwei Nachzüglerinnen, die beide so gut wie kein Deutsch und auch nur am ersten Tag mitmachen konnten.

Das war für mich der Moment, wo ich in der Tat auch erstmal etwas sprach- und ratlos da saß. Die Ferienaktion war angesetzt für 4 Tage, jeweils 4 Stunden lang – man braucht ja Zeit zum Üben, Kulissen erstellen, Kostüme basteln. Und jetzt? Hatte ich zweieinhalb Kinder. Für ein Theaterstück, bei dem ich mindestens 10 gebraucht hätte. Was tun? Ich war an dem Morgen wirklich kurz davor hinzuwerfen und die Kinder wieder nach Hause zu schicken. Kann man ja aber auch nicht machen, schließlich hatten sich die, die da waren schon so gefreut. Ziemlich sauer bin ich immer noch auf die Eltern, die ihre Kinder zu so etwas anmelden und dann einfach nicht erscheinen und sich noch nicht einmal abmelden oder auch nur entschuldigen. Das ist so ungerecht denen gegenüber, die da sind!

Tja, da ich ziemlich gefrustet war und echt nicht wußte, was tun, habe ich die Entscheidung den Kindern überlassen und wir haben das Problem in „großer“ Runde diskutiert. Wir haben nach Alternativen gesucht, wie wir doch mit zu wenig Mitspielern unser Theaterstück einüben können. Ein Puppentheater wurde in die Runde geworfen. Braucht man aber auch ziemlich viele Puppenspieler. Schließlich kam die Erleuchtung – wir drehen einen Film! Aber nicht mit Schauspielern, sondern mit:

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Playmobilfiguren! Die ganze Ägypten-Kollektion inklusive Tempel, Sphinx und Pyramide ist im Museum vorhanden und daß man Theaterstücke gut mit Playmobilfiguren nachstellen kann, weiß ich dank meines ehemaligen Schulkameraden Michael Sommer, der mit Sommers Weltliteratur to go recht erfolgreich ist. Die Kinder sprangen sofort darauf an und so verging der erste Tag wie im Fluge, indem die Figuren sortiert und Rollen verteilt wurden. Es wurde überlegt, was noch fehlt (ich habe zu Hause natürlich auch alles und konnte aufstocken…) und wie wir das ganze dann umsetzen. Eine ehemalige Museumspraktikantin war ebenfalls während der Aktion dabei und konnte ab dem dritten Tag eine Videokamera stellen (Danke, Louisa!!!). Erste Kulissen wurden gemalt und Stellproben gemacht.

Am zweiten Tag wurden erste Probeaufnahmen mit meiner Handykamera gemacht. Wir überlegten, wer wo stehen muß, es wurde hin und hergeschoben, daß auch alles ins Bild passt, an manchen Stellen musste noch der Text angepasst werden und es mussten natürlich auch die Sprechrollen auf unsere Kinder verteilt werden. Manche ägyptische Namen waren echte Herausforderungen: User-Maat-Re-Setep-En-Re, der Thronname Ramses‘ II. Und wie spricht man Neith, Ptah und Seth aus? Und es wurde auch noch eine Szene ergänzt, die im ursprünglichen Theaterstück nicht vorkam – die Kinder wollten unbedingt die Schlacht von Kadesch nachstellen!

An Tag 3 und 4 wurde richtig gefilmt, manche Szenen mussten mehrfach gedreht werden, irgendwas klappt immer nicht und wenn es der Nieser ist, der mitten in den gesprochenen Text platzt oder die Figur, die umfällt oder nicht richtig im Bild steht oder der verpasste Einsatz. Die Einführung musste gedreht werden und natürlich sollten – zur Orientierung für den Zuschauer – zu Beginn noch alle Schauspieler vorgestellt werden. Für mich hieß es aber auch, daß aus all den Videoschnipseln am Ende natürlich auch ein Film werden sollte – ich habe mich mit der Bearbeitung von Videos bisher nicht auseinander setzen müssen, aber das ist ja auch das schöne an meinem Job: auch ich lerne jeden Tag immer wieder dazu 🙂

Den fertigen Film mussten wir uns dann natürlich auch mehrfach anschauen, ob noch etwas fehlt, ob alle Übergänge richtig sind – und immer noch mussten einige Szenen nachgedreht und eingefügt werden.

Das Ergebnis kann sich danke ich durchaus sehen lassen und zur Filmpremiere am Internationalen Museumstag am Sonntag hatten wir immerhin 25 Zuschauer (nicht viel, aber der Tag war eh sehr schwach besucht – das Wetter war zu schön) und stolze Kinder. Alles in allem war es für mich die tollste Ferienaktion, die ich in den zwölf Jahren am Museum je gehabt habe. Die Kinder waren so selbständig, kreativ und mit Feuereifer bis zum Schluß konzentriert dabei, wirklich ganz prima, wenn man den schlechten Anfang bedenkt. Danke Laura, Marthe und Henrik für eure tolle Arbeit!

Ich will euch unser Endprodukt natürlich nicht vorenthalten – hier ist er, der Film „Ramses – Sonne Ägyptens“:

 

#12von12 im Mai

#12von12 im Mai

Schon wieder ein Monat rum! Begleitet mich durch meinen Tag, 12 Bilder, immer am 12. eines Monats! Im Blog eingepflegt immer etwas später – wenn ihr live an meinem 12. dabei sein wollt, dann folgt mir auf instagram!

 

Die Übersicht über alle #12von12 gibts wie immer bei Draußen nur Kännchen!

 

Schöne Aussicht zum Mittagessen….Wetter könnte besser sein… #4von12 #12of12 #12v12 #12von12

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…unterwegs #7von12 #12von12

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…angekommen und Führung in Weiden! #8von12 #12von12 #museum #museumlove #instamuseum #latergram

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…natürluch mit Bierverkostung in Weiden 😉 #9von12 #12von12

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Heim im Regen #10von12 #12von12

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…zzzzzzzzzzzz #12von12 #anddone #gutenacht #goodnight #seeyousoon

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Bier im alten Ägypten – Ein Experiment

Bier im alten Ägypten – Ein Experiment

2016 jährt sich das bayerische Reinheitsgebot des Bieres zum 500. Mal  – da in Bayern das Bier ja quasi eines der Grundnahrungsmittel darstellt, ist dies natürlich ein Grund zum landesweit Feiern!

Für uns im Ägyptischen Museum lag es nahe, uns diesem Jubiläum anzuschließen und dem Besucher zu zeigen, daß Bayern und Altägypter ganz ähnlich ticken – denn im alten Ägypten gehörte schon vor 5000 Jahren das Bier zu den Grundnahrungsmitteln, zum Lohn der Arbeiter und natürlich als Versorgung für die Verstorbenen im Jenseits!

„Ein Opfer, das der König gibt durch Osiris, den Herrn von Busiris, den Ersten der Westlichen, den großen Gott, den Herrn von Abydos. Er möge geben ein Totenopfer, (bestehend aus) Brot, Bier, Rind, Geflügel, Leinen und Alabaster, (sowie) alle guten (und) reinen Dinge…“

So lautet der einführende Text auf vielen Grabstelen aus dem alten Ägypten.

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Relief mit Bierbrauszene im Ägyptischen Museum München (c) Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Foto: M. Franke

Wir wollten uns nun der Herstellung des ägyptischen Bieres widmen. Zwar sind wir durch viele Abbildungen über den Herstellungsprozess informiert, genaue Rezepte sind leider nicht überliefert.
Bier war im alten Ägypten eng mit der Brotherstellung verbunden. Braubrote wurden geformt, leicht angebacken, so daß sie im Inneren noch klebrig waren, sich außen aber schon eine Kruste gebildet hatte. Diese Braubrote wurden dann mit Wasser vermengt, die Flüssigkeit durch ein Sieb abgegossen und zum Gären stehengelassen.
Das war alles, was wir für unser Experiment an Vorgaben hatten. Ziel des ganzen war es, daraus ein kleines mediales Ereignis zu machen – live brauen sozusagen – und auch im Museum Gruppenführungen zum Bier mit anschließender Verkostung anzubieten. Es musste also eine genießbare Flüssigkeit hergestellt werden.

Das erste Experiment fand in meiner heimischen Küche statt. An Zutaten habe ich mich rein auf Gerste beschränkt. Die wurde auch im alten Ägypten schon angebaut.

„Nimm helle, reine, schöne Gerste (…) mahle die Körner und Bereite Brote, d.i. Malzbrote, indem du Sauerteig wie zu gewöhnlichem Brot hinzugibst; dann röste diese Brote, aber nur oberflächlich und wenn sie Farbe bekommen, so kläre ein süßes Wasser ab und seihe es durch einen Seiher oder ein feines Sieb (…)“
So schreibt Zosimos um 400 über das ägyptische Bier und das war meine Rezeptgrundlage.

Aus meinem eigenen vorhandenen Sauerteig habe ich einen Gerstensauerteig umgezüchtet. 100 Gramm von diesem Sauerteig habe ich mit 150 Gramm Gerstenmehl vermengt, 250 Gramm Gerstenmalz dazugetan und mit 300 Milliliter Wasser aufgegossen. Dieser Teig wird gründlich geknetet, zu flachen Fladen geformt und darf dann etwa 3 Stunden gehen.
Danach wird er bei 250° etwa 15 Minuten gebacken. Nachdem das Braubrot etwas abgekühlt aber noch warm ist, wird es zerbröselt und mit 3 Liter Wasser aufgegossen.
Gerste enthält relativ wenig Kleber – das führt dazu, daß einem das Braubrot schon fast in den Händen zerbröselt, wenn man es aus dem Ofen holt. Für ein normales Brot zum Essen ist es nicht sehr gut geeignet – zum Brauen aber ist es perfekt!

Ich habe dann das ganze nicht abgegossen, sondern es so stehen gelassen, mit der eingeweichten Brotmatsche drin, die relativ bald auf den Boden meines Braugefäßes gesunken ist.

Am nächsten Tag war vom Brot selber gar nichts mehr zu sehen, nur noch eine dunkle, fast schwarze, brotig riechende Flüssigkeit schaute mir entgegen. Noch einen tag später war die Farbe der Flüssigkeit umgeschlagen in ein goldgelb und die Hefe hatte ihre Arbeit aufgenommen. Die Flüssigkeit blubberte fröhlich und hörbar vor sich hin!

Ich habe das ganze dann eine Woche stehen gelassen, dann wurde die Masse abgeseiht. Das erwies sich als ziemlich schwierig, die Brotmatsche unten drin war ziemlich matschig und hat jedes Sieb zugesetzt, auch durch das Leinentuch, was wir verwendet haben, ging es nur ziemlich langsam und hat die ganze Nacht gedauert.

Das Ergebnis konnte sich aber durchaus sehen lassen. Es hat einen leicht säuerlichen Geschmack, brotig, fast zritronig. Schmeckt ähnlich wie Apfelessig. Für uns nicht wirklich bierig, aber in der altägyptischen Hitze durchaus erfrischend. Experiment geglückt!?

Im Prinzip schon, allerdings sind mir zwei weitere Ansätze umgekippt und schimmelig geworden.

Ich weiß bisher nicht, woran es lag. Oder was der alte Ägypter gemacht hat, wenn so etwas passiert ist, denn mit der Sauberkeit damals war es sicher auch noch nicht soweit her. Andererseits ist das natürlich auch das spannende an der Experimentalarchäologie 😉

Nichtsdestotrotz, das Prinzip funktionierte, wir konnten also unser Schaubrauen vorbereiten. Wir haben uns altägyptische Brautöpfe nachtöpfern lassen und uns entschlossen, das Experiment im historischen Ambiente nachzustellen – auf dem Bajuwarenhof Kirchheim. Warum dort? Nun, der geneigte Leser meines Blogs weiß, daß ich dort ehrenamtlich aktiv bin und den Lehmbackofen betreue. Dieser hat zwar keine direkten altägyptischen Entsprechungen, ist vom Backverhalten aber doch besser als ein moderner Elektrobackofen. Außerdem gibt es einfach schönere Bilder her, als wenn wir in der Museumswerkstatt gebraut hätten!

Die beiden Beiträge des Bayerischen Rundfunks, die dabei entstanden sind, sind am Ende des Beitrages verlinkt, auch ein kleiner Artikel aus der BILD-Zeitung ist dabei herausgekommen.

Alles in allem hat das Experiment gut geklappt, auf einige Schwierigkeiten sind wir aber doch gestoßen. Unser Sieb hat nicht funktioniert, es war zu engmaschig. Wir konnten die eingeweichte Masse also nicht direkt nach dem einweichen abseihen, wie wir es vorgehabt haben, sondern haben es dann doch im Brautopf stehengelassen. Zu transportieren war es nicht, weswegen es nach dem Ansetzen erst einmal eine Woche auf dem Bajuwarenhof stand – es war leider die Woche des Kälteeinbruchs – der Hefe hat das nicht gefallen und sie hat nicht viel gearbeitet. Nach einer Woche war die angesetzte Flüssigkeit immer noch dunkel und roch sehr brotig.

Wir haben das ganze dann abgeschöpft, den Bodensatz entsorgt (bis auf eine Probe, mal schauen, was ich damit noch anfangen kann) und Töpfe und Flüssigkeit ins Museum geschafft. Dort habe ich die Flüssigkeit nochmal in den Tontopf gegossen und ein paar Tage stehen gelassen. Die Hefe ist sofort aktiv geworden – Farbe ist umgeschlagen und es hat geblubbert. Ob es nun trinkbar ist und was der Geschmackstest sagt – wir sind gespannt!

…Fortsetzung folgt…

 

Zum Weiterlesen:

Artikel auf dem Blog der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Ancient (t)ales, der Blog von Menqt

Musealer Praxistest in der Mediathek des BR

Podcast „Ägyptisches Bier“, Sendung vom 25.4.16, bei Bayern 2

Video „Bierbrauen“ auf dem Multimediaguide des Museums

 

Bier-Termine im Museum

Gruppenangebot „Das Bier im alten Ägypten“ im Museum

So, 22.5.16, 13 Uhr: Vortrag „Das Bier der alten Ägypter“ von Barbara Link, M.A., im Rahmen des Internationalen Museumstages

Di, 30.5.16, 20 Uhr: Poetry Slam „Prosit!“ im Museum

Mumien-Pornographie?

Mumien-Pornographie?

Es ist schon einige Jahre her, da prägte Prof. Dietrich Wildung, damals noch Leiter des Ägyptischen Museums in Berlin, anlässlich einer Mumien-Ausstellung in Mannheim das Wort „Mumien-Pornographie“. Das Interview kann noch bei Deutschlandradio Kultur nachgelesen werden.

Daß ich jetzt wieder daran denken muß, liegt am Roemer-Pelizaeus-Museums Hildesheim, wo ab Februar die Ausstellung „Mumien der Welt“ zu sehen sein wird. Die Ausstellung wird medial reichhaltig begleitet, immer wieder stolpere ich bei Facebook über entsprechende Ankündigungen und Berichte. Neben Mumien aus aller Welt werden dort – natürlich – auch altägyptische Mumien gezeigt werden.

Ich bin keine Freundin der Mumienpräsentation und stimme mit Herrn Wildungs Ansicht überein – altägyptische Mumien sind nichts, was öffentlich gezeigt werden muß – davon abgesehen auch keine anderen Mumien oder sonstwie präparierte Körper, aber der Fall Altägypten ist ein ganz spezieller.

Wir haben im Museum natürlich auch immer wieder Kinder, die fragen „Habt ihr Mumien, ich will Mumien sehen!“ Eine gewisse Sensationsgier steckt schon hinter dieser Frage. Mein Papa war früher Polizist, da kam eine ganz ähnlich geartete Frage: „Hast Du eine Waffe? Hast Du damit schon mal jemanden erschossen?“ Tja, nun.
Wenn man bei unseren Museumskindern dann mal genauer nachfragt, was sie denn an den Mumien so spannend finden, kommt oft die Antwort: „Die sind so schön bunt.“ Das hat uns zunächst stutzig gemacht, denn Mumien sind, wie wir wissen, so gar nicht bunt, sondern eher braun-grau. Einiges Nachdenken hat uns dann dazu geführt, daß die Kinder nicht die Mumien, sondern die SÄRGE meinen – die sind in der Tat wunderschön und bunt bemalt!

Dezente Mumienpräsentation (c) Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Foto: M. Franke

Dezente Mumienpräsentation
(c) Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Foto: M. Franke

Auch in der neuen Dauerausstellung bei uns im Ägyptischen Museum in München verzichten wir auf die Präsentation von Mumien – wir erklären dies mit einer Fahne „Mumien-Tabu“. Eine Ausnahme machen wir mit unserer Kindermumie – zum einen, weil wir natürlich in Führungen über Mumien sprechen (müssen!) und ein Objekt als Anknüpfungspunkt ist immer gut. Zum anderen können wir das bei gerade dieser Mumie noch guten Gewissens tun, denn sie ist noch vollständig eingewickelt und der Mensch darin nicht zu erkennen. Trotzdem, wenn man mit einer Gruppe Kinder vor dieser Mumie sitzt, und sie eben noch ganz begierig danach gefragt haben, sind sie nun ganz zurückhaltend. „Und da ist wirklich noch jemand drin?“, „Aber die ist doch nicht echt, oder?“ wird dann oft gefragt. Diese natürliche Scheu vor den Verstorbenen sollten wir uns auch als Erwachsene erhalten und nicht nach dem „wohligen Schaudern“ suchen. Wir sollten den Mumien mit Respekt gegenüber treten, sie nicht begaffen, sondern ihre Würde bewahren und vor allem nie vergessen: Es war einmal ein lebendiger Mensch, der da vor uns liegt, mit seinen ganz eigenen Ansichten, Träumen und Wünschen und ob dazu gehörte, Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende nach seinem Tod als Ausstellungsobjekt in einem Museum gezeigt zu werden, das wage ich zu bezweifeln.

Mumien-Tabu

Mumien-Tabu

Und damit sind wir auch gleich schon bei den altägyptischen Mumien. Wir sollten uns immer vor Augen führen, was die Mumie für den Ägypter bedeutet hat. Der künstlich haltbar gemachte Körper war nämlich sein Garant für das ewige Leben im Jenseits. Diese ewige jenseitige Existenz in den Gefilden der Seligen war an gewisse Bedingungen geknüpft.
Mit dem Tod, so glaubten die Ägypter, löste sich die Ba-Seele vom Körper. Der Körper blieb im Diesseits in seinem Grab zurück, der Ba ging ein ins Jenseits (sofern der verstorbene das Jenseitsgericht überstand, aber das ist eine andere Geschichte…). Das Paradies im jenseits war aber nicht ohne Tücken – man musste für seinen Lebensunterhalt sorgen und arbeiten! Um dem zu entgehen, oblag es den Hinterbliebenen, ihre verstorbenen Vorfahren im Jenseits zu versorgen. Dies geschah zunächst durch die Grabbeigaben, dann durch Opfer, die beim Besuch des Grabes mitgebracht wurden, später – wenn es keine Hinterbliebenen mehr gab – durch die Opferlisten und Darstellungen von Gütern auf den Grabwänden.
Die Seele musste zum Empfang dieser Opfer aber immer wieder in ihr Grab zurückkehren. Dies ging nur, solange dort noch der unversehrte Körper lag. Der Körper war für die Seele so etwas wie ein Leuchtturm, mit dem sie ihr Grab im Diesseits ausfindig machen konnte. Natürlich setzte man alles daran, den Körper so lange wie möglich haltbar zu machen – eben durch die Mumifizierung!

Die Ba-Seele, dargestellt als Vogel mit menschlichem Kopf

Die Ba-Seele, dargestellt als Vogel mit menschlichem Kopf

Wenn nun der Körper verging oder aus seinem Grab entfernt wurde, so fand die Seele ihr Grab nicht mehr und ihre ewige Existenz im Paradies war damit beendet.
Und nun schauen wir uns einmal um, wieviele altägyptische Mumien sich in den Museen der Welt befinden! Wusstest du, daß man aus Holzmangel in Ägypten mit den schönen trockenen Mumien die Eisenbahn angeheizt hat? Mumien wurden kleingemahlen und in Apotheken als Medizin verkauft! Aus kleingemahlenen Mumien hat man auch Malfarbe hergestellt. Im viktorianischen England lud man zur Teegesellschaft mit Höhepunkt der Auswicklung einer echten Mumie.

Jede dieser Mumien ist eine in Ewigkeit verdammte altägyptische Seele, der wir das Weiterleben im Jenseits genommen haben. Und nun viel Spaß beim Mumien-Gucken.

Die Würde eines Menschen ist unantastbar, auch und gerade nach seinem Tod.

 

Am Jahresende

Am Jahresende

So, wieder ist ein Weihnachten geschafft – nur noch ein paar Tage, dann ist das Jahr 2015 am Ende. Die Zeit, in der wir uns jetzt befinden, wird auch oft als die „Tage zwischen den Jahren“ bezeichnet. 5 Tage, zwischen Weihnachten und Neujahr.

Wundert es Dich, daß es auch diese Bezeichnung schon im Alten Ägypten gab? In Ägypten wurden diese Tage die Heriu-Renpet genannt, die „auf dem Jahr befindlichen“, in griechisch auch die Epagomenen.

Warum gab es diese zusätzlichen Tage? Die ägyptische Jahreseinteilung bestand aus 3 Jahreszeiten zu je 4 Monaten zu je 30 Tagen, also aus 360 Tagen, doch durch astronomische Beobachtungen war schnell klar, daß das Jahr länger war: 365 Tage. (Die Notwendigkeit von Schalttagen, da die wirkliche Jahreslänge ein wenig mehr als 365 Tage sind, lassen wir hier der Einfachheit halber mal heraus.) Die 5 fehlenden Tage wurden am Ende des Jahres eingefügt und mythologisch erklärt.

Am Anfang schuf der Gott Atum aus sich selbst heraus die Welt, die Menschen und die Götter. Das erste Götterpaar, daß er schuf, waren Schu und Tefnut, die Luft und die Feuchtigkeit. Schu und Tefnut zeugten Geb und Nut, die Erde und den Himmel. Diese beiden liebten einander innig und umschlangen sich eng, doch durch diese Vereinigung von Himmel und Erde blieb den Menschen auf der Erde keine Luft zum Atmen.
Der Sonnengott Re wies Schu an, die beiden zu trennen und er stellte sich zwischen sie. Doch es war bereits zu spät und Nut war schwanger. Der erboste Re verbat ihr, an einem der 360 Tage des Jahres ihre Kinder zu gebären und so ersuchte Nut den Weisheitsgott Thot um Hilfe. In einem Brettspiel gewann Thot dem Sonnengott Re 5 zusätzliche Tage ab, die ans Jahr hinzugefügt wurden und an denen Nut ihre Kinder gebären konnte: Osiris, Isis, Horus, Seth und Nephthys.

Diese Weltenvorstellung illustriert sehr schön dieses Bild:

Aus: E. A. Wallis Budge, The Gods of the Egyptians Vol. II

Aus: E. A. Wallis Budge, The Gods of the Egyptians Vol. II

Oben, durch die Sterne auf ihrem Körper gekennzeichnet, die Himmelsgöttin Nut. Sie berührt mit Händen und Füßen die Erde – das sind die vier Himmelsrichtungen. Unten auf dem Boden, mit Schilfblättern auf dem Körper, der Erdgott Geb. Zwischen beiden kniet der Luftgott Schu und trennt sie voneinander.
Auf den Beinen der Nut fährt die Barke des Sonnengottes Re (in der Mitte, mit Falkenkopf) den Himmel hinauf, auf der anderen Seite fährt sie die Arme hinunter und wird von Osiris in der Unterwelt in Empfang genommen. In der Barke sitzen noch Sia und Maat – Erkenntnis und Wahrheit.

Eine kleine Anekdote noch am Rande – unser Jahresanfang ist im Winter, zwischen Dezember und Januar, im altägyptischen Kalender wäre das Neujahr im Juni/Juli gelegen. Neben der Ägyptologie bin ich ja auch passionierte Rollenspielerin, unter anderem spielen wir „Das Schwarze Auge“ (DSA). In der Welt von DSA hat man ebenfalls 12 Monate zu je 30 Tagen. Das Neujahr in Aventurien beginnt am 1. Praios, was unserem Juli entspricht. Und zwischen den Monaten Rahja (Juni) und Praios (Juli) liegen die fünf Namenlosen Tage – wenn das mal nicht altägyptisch beeinflusst ist!

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine schöne Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!