#12von12 im Februar

#12von12 im Februar

Schon wieder ist ein Monat rum, es ist wieder Zeit für #12von12 – 12 Bilder, am 12. eines Monats! Begleitet mich durch meinen Tag!

Die Übersicht über alle #12von12 gibts wie immer ab nachmittags bei Draußen nur Kännchen

Das war der Februar, wir sehen uns im März 🙂

Vinzenz on Tour – Tag 3 im Ägyptischen Museum

Vinzenz on Tour – Tag 3 im Ägyptischen Museum

Aller guten Dinge sind 3, heißt es – und heute war der dritte und leider auch letzte Tag, an dem Vinzenz aus dem Holzknechtmuseum in Ruhpolding bei uns im Ägyptischen Museum zu Gast war.

Wir erinnern uns, am ersten Tag war Vinzenz bei uns im Magazin unterwegs, am zweiten hat er sich die Särge in der Dauerausstellung angeschaut und sich seiner größten Angst – der Begegnung mit einer Mumie – gestellt! Mutig geworden begab er sich am Abend in einem Sarg zur Ruhe.

Tja, oftmals passieren in der Nacht unvorhergesehen Dinge und so, heute Morgen…:

Es sei mir als Vinzenz-Betreuerin ein kleiner Blick hinter die Kulissen erlaubt. Ich mache mir für soclhe Aktionen meist keinen großen Plan, vieles geschieht spontan. Montag im Magazin, dann in der Dauerausstellung und die Begegnung mit einer Mumie, soviel stand für mich fest, der Rest der dreitägigen Geschichte ist meist erst beim Fotografieren entstanden. Die Idee, Vinzenz in eine Mumie zu versammeln, der kam mir in der Tat erst heute früh, als ich Vinzenz im Sarg aus seinem Schrank geholt habe!

Mit priesterlicher Hilfe und Unterstützung des Pharao konnte Vinzenz natürlich wieder zurückverwandelt werden:

Heute haben wir uns dann ein wenig mit der altägyptischen Sprache beschäftigt. Wir haben uns ein kleines Figürchen aus Ebenholz und Papyrus angeschaut.

Aus beiden sind Worte entstanden, die wir auch heute noch in unserer Sprache wiederfinden! Ich finde es immer unglaublich spannend, daß sich solche „Fachbegriffe“ bis in unsere heutige Zeit erhalten haben!

„Hebeni“ war die altägyptische Bezeichnung für Ebenholz, aus „Pa-per-aa“ wurde im Griechischen „Papyros“ und daraus entstand unser Wort Papier – wir sprechen heute noch ein wenig Altägyptisch!

Zum Ende hin musste ich Vinzenz doch noch ein wenig ärgern…es gibt mit der „Lehre des Cheti“ einen wunderbaren altägyptischen Text, der auch die „Berufssatire“ genannt wird – vielerlei Berufsgruppen werden äußerst negativ dargestellt, um den Beruf des Schreibers umso mehr als den idealen Beruf herauszugreifen.

Daß Vinzenz sich heute selbst als Schreiber bei uns versucht hat, ist ein weiterer dieser Zufälle, die sich oft fast von selbst ergeben und das ganze zu einer runden Sache machen!

Damit ist Vinzenz‘ Besuch bei uns heute leider auch schon wieder viel zu schnell zu Ende gegangen…wir hätten ihn durchaus noch länger beschäftigen können. Morgen bezieht er wieder seinen Koffer und seinen Karton und geht auf die Reise zu seiner nächsten Station!

Bleibt dran und folgt Vinzenz auch weiter auf seiner Reise!

Wer noch ein wenig mehr über das Holz im alten Ägypten wissen möchte, ich habe da vor Urzeiten mal einen Artikel zu verfasst: Holzkunst im Land der Pyramiden

Auch zu den Hieroglyphen habe ich an anderer Stelle schon geschrieben: Hier und hier

Vinzenz on Tour – Tag 2 im Ägyptischen Museum

Vinzenz on Tour – Tag 2 im Ägyptischen Museum

Den ersten Tag hat Vinzenz, das Maskottchen des Holzknechtmuseums in Ruhpolding und „der kleinste Museumspädagoge der Welt“ gut im Ägyptischen Museum überstanden – es war Zeit für eine weitere Entdeckungsreise!

Heute ging es in die Dauerausstellung des Museums, natürlich immer auf der Suche nach Holzobjekten! Die größten Stücke, die wir au Holz haben, sind Särge:

Das zentrale Stück in unserem Raum „Jenseitsglauben“ ist auch ein Teil eines Sarges – die goldene Maske der Königin Satdjehuti.

140 Zeichen auf Twitter reichen ja nie aus, um die Geschichte zu den Stücken zu erzählen – das soll an dieser Stelle nachgeholt werden!
Satdjehuti ist eines der Prunkstücke des Museums und auch eines der am besten untersuchten. Durch Holzanalysen hat man herausgefunden, daß der hauptteil der Maske aus Sykomore besteht.
Särge sind im alten Ägypten nie aus einem Stück Holz gefertigt, sondern aus verschiedenen Teilen zusammengefügt. Diese Holzteile sind zusammengedübelt – die Dübel bestehen aus der wesentlich festeren Tamariske.
Der Sarg schützte die Mumie im Inneren – es bestand jedoch durch die Ritzen zwischen den Holzteilen die Gefahr, daß böse Geister in den Sarg eindringen und der Mumie schaden könnten. So bemalte man die Stoßkanten der Hölzer in Rot, um durch diese Farbe das Böse abzuwehren. Die Frabreste kann man noch gut auf der Rückseites des Sarges erkennen und auch die Holzdübel!

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Satdjehuti lebte in der sogenannten Zweiten Zwischenzeit, in der 17. Dynastie, um 1575 v. Chr. Es war die zeit der ersten Fremdherrschaft in Ägypten. Wandernde Beduinenstämme waren aus dem Gebiet von Syrien und Palästina in das Delta eingewandert und hatten sich dort niedergelassen. Das gegen Ende des Mittleren Reiches sehr schwache ägyptische Königshaus zog sich immer weiter in den Süden bis nach Theben zurück, im Norden gründeten die „Heqa Chasut“ – die „Herrscher der Fremdländer“ – ein eigenes Reich und eine Hauptstadt. In der griechischen Überlieferung nannte man sie später die Hyksos.
Für königliche Särge verwendete man in Ägypten normalerweise das wertvolle Zedernholz aus Byblos und dem Libanon, doch der Handelsweg nach Norden war in der Zweiten Zwischenzeit durch die Hyksos versperrt und deswegen ist der Sarg der Satdjehuti aus einheimischen Hölzern gefertigt!
Auf das Holz hat man eine dünne Stuckschicht aufgetragen, darüber Blattgold, so daß der ganze Sarg aussah, als wäre er aus purem Gold gefertigt.

Wer noch mehr über Satdjehuti wissen will, dem sei der Katalog „Im Zeichen des Mondes“ ans Herz gelegt – er ist erhältlich in unserem Museumsshop!

Vinzenz war von den Särgen auf jeden Fall so beeindruckt, daß er gleich in einem nächtigen wollte!

Wir sind gespannt, was der morgige Tag bringt!

Alle Abenteuer von Vinzenz sind bei Twitter zu verfolgen: #VinzenzOnTour
Oder auf der Seite des Holzknechtmuseums: Vinzenz On Tour

Vinzenz on Tour – Tag 1 im Ägyptischen Museum

Vinzenz on Tour – Tag 1 im Ägyptischen Museum

Social Media braucht immer mal wieder witzige und ungewöhnliche Aktionen – eine davon läuft aktuell. Sie nennt sich „Vinzenz on Tour“ und wurde vom Holzknechtmuseum Ruhpolding ins Leben gerufen. Mit Vinzenz tourt der „kleinste Museumpädagoge der Welt“ durch verschiedene Museen und andere Institutionen.
Seine Reise kann man online verfolgen, bei Twitter zum Beispiel unter dem Hashtag #VinzenzOnTour.

Vom 23. bis 25. Januar ist Vinzenz bei uns im Ägyptischen Museum zu Gast – es gibt vielerlei zu entdecken und es gäbe auch noch viel mehr zu schreiben – Vinzenz ist sehr wissbegierig und in 140 Zeichen lässt sich die Welt der alten Ägypter nur unzureichend erklären. Als Ergänzung gibt es deswegen noch diesen Blogartikel!

Damit Vinzenz bei uns im Museum nicht alleine unterwegs ist, haben wir ihm einen Begleiter zur Seite gestellt:

Nicht zuletzt dank des Playmobil-Familientages, den wir Mitte Januar veranstaltet haben, verfügen wir über einen reichen Fundus entsprechender Figuren. Vinzenz wird in den nächsten Tagen sicher dem ein oder anderen noch begegnen. Wer im übrigen mehr über unseren Ramses erfahren will – er ist seit letztem Jahr der Star in einem Film, den wir mit Kindern im Rahmen einer Ferienaktion gedreht haben. Hier gibts den entsprechenden Beitrag.

Für Vinzenz stand heute am ersten Tag zunächst einmal die Besichtigung des Magazines auf dem Plan. Montags ist das Museum geschlossen, da bot sich so ein exklusiver Blick hinter die Kulissen doch an. Vinzenz zeigte sich zunächst aber etwas übereifrig im Umgang mit den historischen Objekten. Zum Glück konnte ihn Ramses noch bremsen!

Beim Besuch im Magazin durften die Särge nicht fehlen. Vinzenz war hoch begeistert und griff gleich selbst zum Fotoapparat.

Dabei stellte sich Vinzenz eine Frage:

Die Ägypter glaubten an ein Weiterleben nach dem Tod. Wenn man verstorben war, so wachte man im Jenseits wieder auf. Das jenseitige Leben, an das man im alten Ägypten glaubte, musste gut vorbereitet sein, deswegen nahm man vielerlei Beigaben mit ins Grab: Nahrungsmittel, Schmuck und Schminke, Werkzeug, Möbel… Um aber in alle Ewigkeit immer gut versorgt zu sein, stellte man diese Beigaben oder auch ganze Handwerkerszenen auch auf den Wanddekorationen des Grabes dar. Interessant für Vinzenz, dort wurden auch Holzhandwerker dargestellt!
Im alten Ägypten gab es zahlreiche Literatur über das Jenseits, so daß wir gut darüber informiert sind, wie man es sich vorgestellt hat; ja, es gibt sogar richtige Landkarten! Das Jenseits war bevölkert von unterschiedlichsten Wesenheiten, Göttern und Dämonen. Manche davon hat man in späterer Zeit auch auf den bunt dekorierten Särgen dargestellt.
Vinzenz hat ja schon die ganze Zeit Angst vor Mumien – zu denen wird er morgen etwas hören!

Als Vorbereitung habe ich dazu hier im Blog auch schon mal etwas geschrieben…

Soviel auf die Schnelle für heute, in den nächsten Tagen gibt es noch mehr mit und über Vinzenz zu lesen!

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#12von12 im Januar

#12von12 im Januar

Nachdem der letzte #12von12 im Dezember ja etwas ins Wasser gefallen war – Krankenhaus wegen Blinddarm, nur bei
instagram nachzuschauen – kommt heute das erste #12von12 im neuen Jahr 2017!

12 Bilder, am 12. eines Monats! Begleitet mich durch meinen Tag!

Die Übersicht über alle #12von12 gibts wie immer ab nachmittags bei Draußen nur Kännchen

 

Schulranzenfundstücke…heute mein #3von12 #12von12 #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday #januar

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Hausaufgaben…. 🙄 #8von12 #12von12 #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday

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Der ewige Kampf gegen die Wäschberge… #9von12 #12von12 #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday #januar

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Das war der 12. Januar – ich wünsche noch einen schönen Rest-Monat 🤓

Jeder Anfang…

Jeder Anfang…

Ein paar ungefilterte Gedanken am Neujahrsmorgen…

2016, das von allen so verfluchte Jahr, hat also nun sein Ende gefunden. 2017 steht am Start. Als ich heut morgen aufgewacht bin, übernächtigt, etwas brumsch im Kopf, wie das immer so ist am Neujahrstag, schaute ich aus dem Fenster und sah erstmal: Nichts. Dichter Nebel verhüllt die Welt. Schon in der Nacht war es arg neblig gewesen, aber heute morgen konnte man wirklich nur ein paar Meter weit sehen. Das neue Jahr gab sich bedeckt.
Es war kalt draußen. Dichter Reif hat alles bedeckt, die Bäume, das Gras, alles sah dick überzuckert aus. Im Laufe des Morgens lichtete sich der Nebel etwas, auf der Heimfahrt kam teilweise sogar die Sonne hindurch und ließ alles erstrahlen. Zauberhaft!
Deswegen kam mir in den Sinn „…und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne….“. Es ist doch ein positiver Anfang für ein neues Jahr! Undurchdringlicher Nebel, der zunächst den Blick verschleiert, sich dann lichtet und eine Wunderwelt enthüllt. Starten wir mit Hoffnung!

Doch woher kommt dieses Zitat eigentlich? Ich gebe zu, ich musste auch eben erst einmal nachschauen. Es ist ein Gedicht von Hermann Hesse namens „Stufen“.

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Auch dies, sehr passend zum Beginn des neuen Jahres.

Soll ich jetzt noch etwas über gute Vorsätze schreiben? Ich glaube nicht. Ich habe es eigentlich noch nie gemacht. Voranschauen, nicht zurück. Positiv denken, immer an das Gute glauben. Nie verzweifeln. Jeden Tag leben und lieben.

In diesem Sinne, auf ein glückliches Jahr 2017.

#12von12 im November

#12von12 im November

Mit einem Tag Verspätung kommt heute das November-12von12: 12 Bilder, am 12. eines Monats! Begleitet mich durch meinen Tag!

Die Übersicht über alle #12von12 gibts wie immer ab nachmittags bei Draußen nur Kännchen!

Los geht's bei den #Wissenschaftstagen! #3von12 #12von12 #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday #wasser

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Ja! Das ist ein Hauch von #Sonne! #6von12 #12von12 #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday

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#12von12 and done….! #12von12 #12v12 #12of12 #meintag #myday #instafood

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Wie war euer Tag? Und wir sehen uns im Dezember!